Wir sind wieder zurück und haben ein wenig mit den Nachwirkungen zu tun!
Bald folgt ein etwas ausführlicher Urlaubsbericht;-)
Auf dem Weg zu den Wunschkindern angekommen auch wenn es oft sehr anstrengend ist und man sich es manchmal anders wünscht ;-) Es sind UNSERE Kinder!!! Ich bin eine Wunschmutti, ich schaffe alles was kommt!
Sonntag, 21. September 2014
Home sweet home
Mittwoch, 3. September 2014
~Mein Baby war beim Frisör~
...und jetzt mag ich es noch mehr...
zumindest schau ich ihn an und seh jedes Mal kein Baby mehr,sonder einen kleinen großen Jungen!
Samstag, 30. August 2014
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
In 7 Tagen ist es soweit,wir werden das Abenteuer *Urlaub mit Oma&Opa in Italien* wagen.
Nicht etwa per Flieger,nein per Auto (ist ja auch nur etwa eine reine Fahrtzeit von 9Stunden)Der Plan ist, wir schicken die Großeltern vorweg los und reisen abends spät nach. So ist schon mal die Wohnung bezogen und etwas eingerichtet(Reisebettaufbau x2,Bettenbeziehenx 4 und Vorräten verlagern fürs Wochenende.)
Erwarten wird uns eine Ferienwohnungssiedlung mit Pool und Strand vor der Türe (nach gut angegeben sin 400Meter) sowie einer noch näheren Einkaufsmöglichkeit.
Da es aber eine Miniwohnung mit gerade mal 2 Minischlafzimmern ist,die dazu noch im 1.OG liegt und von der Ausstattung vermutlich eher einem anderen Standart entspricht, wächst unser Reisegepäck doch um einiges mehr und meine Vorfreude um das ganze Unterfangen hält sich sehr in Grenzen.
Kurzum mit graut es je näher der Termin rückt.
Einkaufen,packen,an alles denken und so nebenher die letzten Tage so normal wie möglich zu gestalten hängt an mir.
Immerhin der Großteil ist geplant,Zimmer für Zimmer auf Postits vorgeschrieben- wo ich das aber einpacken werde,weiß ich nicht.
Auf die Gesichter der Männer wenn es dann ans Beladenladen der Autos geht bin ich seeeeehr gespannt(Tetris für Fortgeschrittene)
Aber wir fahren ja immerhin ans Meer weil laut Oma ja die Kinder mal ans Meer wollen und solange die so klein sind,kann man das ja noch gut machen. Hotel wäre ja nichts, dazu sind sie noch zu klein.
Gut Oma,freuen wir uns auf 14 bzw 12 Tage auf unsre enge fremde Behausung in der die Großen vermutlich viel Erholung finden werden.
Donnerstag, 28. August 2014
Besuch
Heute kam uns jemand besuchen,jemand,der uns speziell mir ans Herz gewachsen ist.
Unser wellcome Engel kam vorbei.
Es war einfach schön mit anzusehen wie Maya auf die Dame reagierte und überhaupt jemanden wieder zutreffen der uns doch ein großes Stück mit begleitet hat.
Erstaunt war unser Engel über die Entwicklung der beiden und vor allem wie sie in sich ruhen würden.
Welch Beobachtung,aber es stimmte zumindest für heute. Sie spielten und entdeckten jeder auf seine Art,erkletterten&probierten mutig die Rutsche und das Klettergerüst aus und gingen auf andere Kinder ganz selbstbewusst zu (Maya bediente sich gleich mal prompt an der offenen Keksdose und Henric schaufelte mit dem großen Mädchen dessen Eimer voll)
Über eine kleine Geste freute ich mich sehr-sie brachte uns wie beim ersten Treffen schon eigene Pfirsiche mit. Sie wiederum freute sich über unser Geschenk. Ich hatte ihr ein kleines Fotobuch gemacht mit lauter Bildern von der Zeit in der sie uns begleitete. Beim durchblättern entdeckte sie einige Erwicklungsschübe,Situationen und Veränderungen. Es war so eine nette Zeit,die ihr viel gegeben hat und mir Entlastung geschaffen. Eine tolle Frau und ich bin ihr sooooo dankbar für ihre Zeit und Ruhe die sie uns gebracht und gegeben hat. Sie wird uns wohl noch ein paar Mal besuchen kommen.
Ein großes DANKE an dieser Stelle geht an den Kinderschutzbund bzw der Koordinatorin von wellcome
Dienstag, 26. August 2014
“Dadada,Mähmähmäh“
Manchmal entdecken wir Dinge,die so unglaublich spannend für Kindereraugen erscheinen,dass ich oft schmunzeln muss. Baustellen,Bagger kurz um alles was Krach macht und das Tatüten* nicht zu vergessen,sehen wir täglich und nehmen uns die Zeit zuzuschauen.
Was der eine sich auf den Touren merkt oder die andre entdeckt,das nette Tschüßwinken von Maya oder die lieben Bäckersfrauen oder Verkäuferinnen,die den Nammnammnamm-Rufen oft nicht wieder stehen können oder der nette Opa,der mit seinem Enkel genauso staunend überall stehenbleibt-sind für Außenstehende lauter Kleinigkeiten,für mich grad ganz oft meine Krafttanker um den Tag einigermaßen ruhig zu Ende zu bringen.
Zuhause fällt uns die Decke auf den Kopf und draußen muss ich uns dreien das Enttdecken auch außerhalb vom Kinderwagen noch zutrauen. Es kommt bestimmt,wenn Henric erstmal sicherer laufen kann.
So nun aber zurück zum Mähmähmäh,dass komischer Weise angeleint durchs Neubaugebiet spaziert. Es entpuppte sich dann doch bei näherem Betrachten als Hund.Maya tippte zunächst auf Katze,wurde aber dann doch vom Henric korregiert.Es war einfach ein weißer Mischlingshund. Weiß,vier Beine = Schaf-so einfach kanns sein!
*Tatüten sind alle Fahrzeuge mit gelber Lampe oben drauf und die kommen sogar aus einer Toreinfahrt wo ebenfalls eine gelbe Lampe blinkt sobald sich selbiges öffnet oder schließt. Gemeindebaubetriebshof. Nur die Feuerwhr macht Tatüta-Ta!
Montag, 11. August 2014
Vergessen wir den Tag am besten
Quengel,quietsch und kreisch sowie munteres über den wehrlosen Bruder hergefallen gepaart mit schlechtem bis gar nicht vorhandenem Essverhalten trifft auf zahnenden unausgeglichen verärgert darüber dass es mit dem Laufen nicht so klappt...kurzum zwei Wutzwergis und eine von den letzten Nächten geräderte Mutter sind allein zu Haus.
Allein nach drei Wochen Luxusbetreuung(Luxus deshalb weil meine Schwester für drei Wochen hier war und wir so tagsüber viel Unternehmen konnten oder eben einfach zu zweit für zwei Kinder dazu sein.)in denen unheimlich geschubt wurde.
Klein Maya läuft jetzt selber,Henric “spricht“in einer Tour und beide sind so wissbegierig dass ich gar nicht weiß wie ich dem Anspruch gerecht werden sollte. Mein Haushalt existiert da nebenher auch noch und meine Ansprüche,tja DIE hab ich verdrängt
Kurzum heut reicht's,ich mach morgen hoffentlich neu weiter und überleg mir wo Erziehung anfängt und der normale Zwillingswahnsinn weitergeht!
Montag, 7. Juli 2014
Ganz im Vertrauen
Egal ob Handballwm,Hockeywm oder aktuell Fußball-WM,mir ist egal wer wann spielt gewinnt oder verliert. UNSERE Kinder bestimmen meinen Alltag (wo es langgeht wann gegessen,geschlafen,eingekauft oder Haushalt an der Reihe sind-irgendwann in der Reihenfolge weit nach beiden Kindern)Zeit für mich ist Mangelware-aber dazu mal wann anders mehr!
Einkaufen um kurz nach 17 Uhr wenn Deutschland um 18 Uhr spielt ist für die Kinder spannend und für mich ein Geduldsspiel. Aber mir ist es egal ob ich “pünktlich“durch die Kasse bin,hauptsache ich bin irgendwannn mal durch und keiner ist aus dem Einkaufswagen gefallen oder hat Sachen aus den doch sehr engstehenden Regalen gemopts und angebaut.
Das alles mag ja noch gehen und wird mit mehr als einem Lächeln abgetan.
Was allerdings nicht mehr geht sind die "Omis" die ständig die Kinder angrabbeln/tatschen oder noch schlimmer diese Bemerkungen "Zwei,na da wissen Sie aber was sie getan haben-viel Arbeit, oder Fragen wie "sind das zwei Junges "oder der Knaller "sind sie eineiig..." grrrrml, lächeln und freundlich sein das kann ich mittlerweile ziemlich gut.
Nette Begegnungen einfach mal so bei uns im Dorf,ein kleiner Plausch hier oder da und alles dreht sich um die Kinder bzw ums Mamadasein. Hab ich einen guten Tag kann ich mich darüber freuen,ist's aber ein Kacktag bin ich irgendwo zwischen traurig und genervt sein. Manchmal ertappe ich mich dann gerade dabei wie ich mir ausmalen wie es wohl wäre mit nur einem Kind,wäre ich dann schon wieder arbeiten-vielleicht,wäre ich nur halb so gestresst-bestimmt nicht denn ich bin ja dann auch eine unerfahrene Neumama,die sich dann wahrscheinlich auch merkwürdig vorkommen würde ihr Kind Fremdbetreuen zu lassen.
Lange Rede kurzer Sinn,ich glaub ich muss an meinem Lebensentwurf was verändern und fange gleich damit an. (Ok,ich hab es schon getan und werde mir morgen mit meine beiden Exbabys mal eine Tagesmutter hier im Ort anschauen)Nicht dass ich es schon getan habe-dem Wunschmann und den Fröschis zu Liebe bin ich nun ein weiteres Jahr Zuhause.Aber ich muss dringendst zusehen dass ich was für mich mache
Denn ganz im Vertrauen: Ich brauche dringend selber etwas Luft für mich um mich wieder freudig ins Mamadasein stürzen zu können-das war's was es mir in letzter Zeit so schwer gemacht hat(glaub ich)